Die HTS flex work MasterClass richtet sich an Fach- und Führungskräfte, die moderne, flexible Arbeitsmodelle nicht nur „irgendwie einführen“, sondern gezielt und strukturiert gestalten wollen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen Hybrid Work, Remote Work und flexible Arbeitszeitmodelle so aufsetzen, dass Produktivität, Klarheit und Teamzusammenhalt steigen – statt in Chaos, Überlastung und endlosen Abstimmungsrunden zu enden. Die MasterClass verbindet praxisnahe Strategien, konkrete Tools und echte Beispiele aus Unternehmen, die den Wandel bereits durchlaufen haben.
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Im Kern geht es um drei Dimensionen: Struktur, Kultur und persönliche Arbeitsweise. Struktur meint klare Regeln, Prozesse, Rollen und Kommunikationswege in flexiblen Set-ups: Wer trifft wann welche Entscheidungen, welche Meetings sind wirklich nötig, wie werden Ziele definiert und nachverfolgt, wie sieht ein transparenter Wochenrhythmus aus? Kultur beschreibt, wie Vertrauen, Verantwortungsbewusstsein, Feedback und Zugehörigkeit funktionieren, wenn Teams nicht jeden Tag im selben Büro sitzen. Und persönliche Arbeitsweise betrifft all das, was jeder Einzelne im Alltag steuern kann: Fokus, Prioritäten, Energiemanagement und Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben.
Die HTS flex work MasterClass ist so aufgebaut, dass Theorie nie im luftleeren Raum bleibt. Jedes Modul startet mit einem klaren Modell oder Rahmen, der den Teilnehmenden hilft, ihr aktuelles Setting einzuordnen. Direkt danach folgen Übungen, Checklisten und kleine Experimente für den eigenen Arbeitsalltag oder das eigene Team. Statt allgemeiner Schlagworte wie „New Work“ oder „agil“ geht es um konkrete Antworten: Wie sieht ein Meetingplan aus, der zu flexibler Arbeit passt? Wie definiere ich Erreichbarkeiten, ohne ständig online sein zu müssen? Wie organisiere ich hybride Workshops so, dass alle wirklich teilnehmen können?
Ein Schwerpunkt liegt auf Führung in flexiblen Umgebungen. Viele Führungskräfte haben gelernt, über Präsenz zu steuern: Man sieht, wer da ist, man hört Gespräche im Büro, man holt „nebenbei“ Informationen. In flexiblen Modellen funktioniert das nicht mehr. Die MasterClass zeigt, wie Führung über klare Ziele und Ergebnisse, regelmäßige, gut vorbereitete Check-ins und transparente Prioritäten funktioniert. Dazu gehört auch, wie man Vertrauen bewusst aufbaut und Misstrauen abbaut, wie man mit Unsicherheit umgeht, wenn man den Teamalltag nicht mehr direkt miterlebt, und wie man Leistung fair beurteilt, wenn die Zeiten und Orte der Arbeit variieren.
Ein weiteres zentrales Thema ist Zusammenarbeit im hybriden Setting. Viele Teams kennen das Problem: Ein Teil sitzt im Meetingraum, der Rest hängt online dazu – und fühlt sich wie Zuschauer. Die HTS flex work MasterClass vermittelt Prinzipien und Formate, mit denen hybride Zusammenarbeit wirklich auf Augenhöhe abläuft. Dazu zählen klare Moderationsregeln, der bewusste Einsatz digitaler Whiteboards, Dokumentation in Echtzeit und die Entscheidung, welche Treffen komplett remote oder komplett vor Ort stattfinden sollten, statt jede Sitzung zwanghaft hybrid zu gestalten.
Auch die technische Seite wird nicht ausgeklammert, steht aber nicht im Vordergrund. Die MasterClass geht davon aus, dass Tools wie Videokonferenz-Software, Chat-Plattformen und Projektmanagement-Tools bereits vorhanden sind. Statt Tool-Schulungen geht es darum, sinnvolle Spielregeln zu definieren: Welche Kanäle nutzen wir wofür? Wie vermeiden wir permanente Ablenkung durch Notifications? Wie sorgen wir dafür, dass Wissen nicht in Einzel-Chats verschwindet, sondern dort dokumentiert wird, wo alle es finden? Die Teilnehmenden erhalten Vorschläge für schlanke Kommunikations-„Protokolle“, die sie direkt in ihren Teams testen können.
Ein praktischer Baustein der HTS flex work MasterClass ist das Thema persönliche Produktivität in flexiblen Arbeitsmodellen. Wer nicht mehr durch die Struktur des Büros geführt wird, braucht eigene, tragfähige Routinen. Im Programm werden Methoden vorgestellt, mit denen sich Arbeitstage klar strukturieren lassen – von Tagesplanung und Zeitblöcken über Priorisierung bis hin zum Umgang mit Kontextwechseln zwischen Meetings, fokussierter Arbeit und privaten Verpflichtungen. Es geht auch um den Umgang mit Erschöpfung und Daueranspannung, die in schlecht gestalteten hybriden Settings häufig auftreten.
Besonders wertvoll ist für viele Teilnehmende der Austausch mit anderen. Die HTS flex work MasterClass ist als interaktives Format angelegt, in dem reale Herausforderungen aus dem Alltag besprochen werden: Was mache ich, wenn ein Teil des Teams immer wieder „unsichtbar“ bleibt? Wie gehe ich mit Mitarbeitenden um, die flexible Arbeit ausnutzen oder umgekehrt solche, die ständig erreichbar sind und ausbrennen? Welche Kompromisse sind sinnvoll, welche nicht? Die Mischung aus Perspektiven – HR, Führung, Projektverantwortliche, Spezialisten – sorgt dafür, dass Lösungen nicht einseitig sind.
Das Programm eignet sich sowohl für Unternehmen, die gerade erst beginnen, flexiblere Modelle einzuführen, als auch für solche, die schon einige Zeit damit arbeiten, aber merken, dass es „knirscht“. In der ersten Phase hilft die MasterClass, unnötige Fehler beim Design von Regeln, Erwartungen und Kommunikationsstrukturen zu vermeiden. In der zweiten Phase kann sie als „Reset“ dienen: Bestehende Praktiken werden kritisch geprüft, überladene Meetingkalender entschlackt, Rollen und Verantwortlichkeiten nachgeschärft, und die tatsächlichen Bedürfnisse des Teams neu sortiert.
Am Ende der HTS flex work MasterClass stehen keine perfekten, theoretischen Modelle, sondern ein konkreter, angepasster Fahrplan für die nächsten zwölf Monate: Welche Gewohnheiten werden im Team eingeführt oder geändert? Welche Meetings werden abgeschafft, verkürzt oder umgebaut? Welche Erwartungen an Erreichbarkeit und Reaktionszeiten werden klar festgelegt? Welche Vereinbarungen zur Präsenz im Büro machen wirklich Sinn? Und welche Unterstützungsangebote brauchen Führungskräfte und Mitarbeitende, um mit diesen Veränderungen stabil umgehen zu können?
Damit wird die HTS flex work MasterClass zu einem praxisnahen Werkzeugkasten für alle, die flexible Arbeit als Chance begreifen – für bessere Ergebnisse, mehr Freiraum und nachhaltigere Arbeitsweisen – und nicht als reinen Zwang, „weil alle es machen“.